Skip to main content
  • Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht Gaimersheim

    Eine OG der KWW Eichstätt

  • Mit Sicherheit am Wasser

    Wasserwacht Gaimersheim

    Eine OG der KWW Eichstätt

Sanitätsdienst beim 46. Gaimersheimer Faschingszug

Einsatzkräfte des BRK versorgen Alkoholisierte und Verletzte

Im Rahmen des Gaimersheimer Faschingstreibens wurden in diesem Jahr insgesamt 25 Versorgungen dokumentiert:
Darunter neben 12 Alkoholintoxikationen auch 6 Wundversorgungen sowie 6 Prellungen/Verstauchungen, des Weiteren 4 Unterkühlungen.
2 Patientinnen wurden ins Klinikum Ingolstadt überstellt, eine davon psychisch auffällig und aggressiv, 1 minderjährige Patientin wurde mit Alkoholintoxikation ins KH Neuburg verbracht, 1 minderjährige alkoholisierte Patientin wurde mit einer akuten Psychose an die Mutter übergeben.
Leider wurde im Verlauf der Versorgung einer Patientin auch eine weibliche Einsatzkraft der Gaimersheimer Wasserwacht verletzt.

Die nach einer validierten Risikobewertung – dem sog. Maurer-Schema – ermittelte Sollstärke der Einsatzkräfte wird seit Jahren für Aus- und Fortbildungszwecke mit zusätzlichen Praktikanten/Hospitanten deutlich aufgestockt. So waren aus den Wasserwacht-Ortsgruppen Gaimersheim und Großmehring sowie den BRK-Bereitschaften Böhmfeld und Kösching insgesamt 40 Einsatzkräfte und 1 Notarzt im Einsatz. Es waren 2 Rettungstransportwagen (RTW) sowie 1 Krankentransportwagen (KTW) vor Ort.

Während des Faschingsumzuges werden die 3 Einsatzfahrzeuge vorsorglich an geeigneten Standorten entlang der Strecke bereitgehalten, an den engeren Stellen der Route beziehen weitere 6 Fußtrupps an festgelegten Punkten Stellung. Die Koordination und Dokumentation übernimmt idealerweise die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung (Ug-SanEL). Mit deren Unterstützung werden die Fahrzeugbesatzungen und die Fußtrupps von der örtlichen Einsatzleitung entsprechend der Lage per Funk geführt und mit Ende des Zuges wieder am Stützpunkt gesammelt.
Für den weiteren Abend werden die Kräfte dann nach kurzer Einsatzbesprechung für das noch laufende Faschingstreiben im Ortskern neu organisiert.

Der Stützpunkt mit eigener Einsatzzentrale und ein Behandlungsplatz mit 6 (Feld-)Betten wurde von der Wasserwacht Gaimersheim, wie schon in den Jahren zuvor, im Gaimersheimer BACKHAUS eingerichtet.
Wenn aus der feiernden Menge über die Notrufnummer 112 an die Integrierte Leitstelle (ILS) ein Notruf abgesetzt wird, ist die ILS über den digitalen BOS-Funk mit den Kräften vor Ort in direktem Kontakt, so dass die nach dem Faschingsumzug rund um den Marktplatz patrouillierenden Sanitätstrupps schnellstmöglich Hilfe leisten können. So konnte in diesem Jahr auch ein über die Notrufnummer 112 an die Leitstelle gemeldeter Fieberkrampf mit versorgt werden

Beendet wurde der Sanitätsdienst-Dienst am Faschingssonntag gegen 23:00 Uhr. Die vollständige Räumung des Stützpunktes im BACKHAUS samt Reinigung erledigte die Gaimersheimer Wasserwacht dann am Rosenmontag nach kurzem gemeinsamen Frühstück.

In Summe wurden für den gesamten SAN-Dienst inkl. Vor- und Nachbereitung rund 380 Einsatzstunden erfasst – die Wasserwacht Gaimersheim bedankt sich ausdrücklich bei allen beteiligten Einsatzkräften für den vorbildlich abgeleisteten Dienst und vor allem für die äußerst kollegiale und konstruktive Zusammenarbeit.


Hans Wärmann (KV Eichstätt)