Aktuelle Nachrichten

Premiere für Retzbachlauf

Der Marktlauf heißt jetzt Retzbachlauf – die WW Gaimersheim war bei der Premiere des neu benannten Gaimersheimer Laufcups dabei.

Mit 1 Rettungssanitäter, 2 Sanitätern, 2 SAN-Anwärterinnen und 3 jugendlichen Hospitanten unterstützte die WW Gaimersheim die neue Laufveranstaltung im Gaimersheimer Retzbachpark. Bei Kälte und Wind, aber immerhin ohne Regen, fand in diesem Jahr die jährliche Gaimersheimer Laufveranstaltung erstmals als Retzbachlauf statt.

Glücklicherweise waren lediglich bei 2 Kindern leichtere Blessuren zu behandeln – mit tröstenden Worten und Wundschnellverbänden konnte den jungen Läufern schnell und ohne Komplikationen geholfen werden.

Nach dem Zieleinlauf des Hauptlaufs wurde bei einem Läufer mit Übelkeit bis zum Erbrechen und geschwollenen Gliedmaßen noch Anzeichen einer allergischen Reaktion beobachtet – allerdings war die dem Patienten nicht unbekannte körpereigene Abwehrreaktion auf Gräserpollen noch soweit im Rahmen, dass der Patient auf eigenen Wunsch nicht weiter versorgt werden musste.

Die einzige Teilnehmerin in der Disziplin Nordic Walking ist Mitglied in der Wasserwacht Ingolstadt. Als sie während der schon laufenden Siegerehrung der Läufer als letzte Teilnehmerin „außer Konkurrenz“ das Ziel erreichte, wurde sie von den Kameraden der Gaimersheimer Wasserwacht als Anerkennung ihrer Leistung mit einer La-Ola-Welle an der Ziellinie empfangen.

Hier ein Bild der eingesetzten Kräfte zum Dienstschluss:

Eine Oase mitten im Ort

Von Gaimersheim bis ins schwarze Meer

Eine Fülle an interessanten Informationen über den Gaimersheimer Retzbachpark erhielten 11 Mitglieder der Wasserwacht Gaimersheim von der Landschaftsarchitektin Susanne Donaubauer. Sie ist Mitarbeiterin des Ingolstädter Planungsbüros Weinzierl Landschaftsarchitekten und hat im letzten Bauabschnitt die Ausführung der Arbeiten in der Bauleitung begleitet.

Als Gewässer dritter Ordnung wurde der begradigte Retzbach im Rahmen der Umsetzung des 2006 vom Marktgemeinderat Gaimersheim beschlossenen Gewässerentwicklungsplanes des Marktes Gaimersheim nach Baubeginn im Jahr 2008 in einer Bauzeit von 10 Jahren bis zum Mai 2018 auf einer Länge von ca. 1,6 km in drei Bauabschnitten naturnah umgestaltet.

Als erste Teilmaßnahme führte der Markt Gaimersheim in den Jahren 2008/2009 in eigener Regie umfangreiche Maßnahmen zur Renaturierung des Quellgebiets durch:
Um den ursprünglichen Gewässerverlauf aus dem 19. Jahrhundert mit seinen „Mäander“ genannten Flussschlingen wieder herzustellen, wurde das Gewässer in ein neues Bachbett im südlich der Quelle angrenzenden Grundstück umverlegt. Dabei wurden die Ufer dem natürlichen Verlauf angeglichen und der Verbau der ursprünglichen Quelle verschwand. Eine weitere bislang verschüttete Quelle wurde freigelegt, sie fließt nun in einem kleinen Nebenbach dem Retzgraben zu.

Zwischen der Ingolstädter Straße und der Angermühle stand in der zweiten Ausbauphase ab Februar 2013 die Entwicklung eines attraktiven Naherholungsgebietes („Retzbachpark“) im Vordergrund. Dafür wurden unter Einbeziehung des Retzbaches unterschiedliche Freiräume mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen. Südlich der Caritas Tagespflegestation bieten einige moderne Sportgeräte ein vielseitiges Angebot für Fitness und Gesundheit. Großzügige Wiesen bringen spannende Abwechslung und laden nicht nur Kinder zum kreativen Spielen ein. Am Ufer des Bachlaufes kann man die Ruhe des langsam fließenden Gewässers genießen. Mit Materialien aus der Natur haben die Planer Holzdecks, Ruhebänke und Sitzblöcke am Wasser gestaltet. Brücken und Steinblöcke ermöglichen die Gewässerquerung.

Im dritten und letzten Bauabschnitt zwischen der Angermühle und der Kraibergstraße lag der Schwerpunkt bis zur Fertigstellung im Mai 2018 in der Renaturierung des begradigten Retzbaches und in der Wiederherstellung der Bachaue. Zur Erhöhung der Lebensraumvielfalt wurde das natürliche Hochwasserrückhaltevermögen durch geeignete Geländemodellierung verbessert. Dabei wurden durch Bodenabtrag Mulden ausgebildet und so wertvoller Retentionsraum geschaffen. Gleichzeitig wurden Erhöhungen als gestalterisches Mittel eingesetzt, um verschiedene Blickwinkel und Eindrücke auf das Wasser und den Park zu ermöglichen.
Initialpflanzungen aus geeigneten Gehölzen dienen vor allem der Beschattung des Bachbetts und sollen das Algenwachstum vermindern.
Zur Unterstützung der Gewässerdynamik wurden Tothölzer bzw. Steinschüttungen eingebracht. Störsteine sorgen für eine Sauerstoffanreicherung im Wasser und die Beseitigung von Hindernissen im Gewässer kommt der heimischen Fischfauna zugute. Die Bepflanzungen am Bachverlauf werden zukünftig positiv das Kleinklima beeinflussen und damit die Tiervielfalt fördern.

Bereits in der Planungsphase hatte man festgestellt, dass in den Retzbachauen der Kiebitz beheimatet ist. Da Wasservögel oder auch die Wiesenbrüter, die ihren Nachwuchs am liebsten direkt neben nahrungsreichen Wasserpfützen aufziehen, extrem störanfällig sind und vor allem in der Brutzeit leichte Beute für frei laufende Hunde sind, gilt im gesamten Parkgelände ein Leinenzwang für Hunde – verantwortungsbewusste Hundehalter haben dafür sicher Verständnis.

Zum Schluss noch ein paar Fakten:

1. Bauabschnitt ca. 11.000 m²
2. Bauabschnitt ca. 45.000 m²
3. Bauabschnitt ca. 140.000 m²

Das Bett des Retzbachs ist im Gemeindegebiet Gaimersheim übrigens insgesamt ca. 4,5 km lang, davon wurde eine Bachlänge von ca. 1,6 km renaturiert.
Der naturnahe Gewässerumbau wurde mit 75 % vom Freistaat Bayern gefördert (RZWas2016).

Wussten sie, dass der Retzbach bei Unterhaunstadt in den Mailinger Bach übergeht und damit in die Donau fließt?
Genau genommen fließt unser Retzbachwasser letztlich also ins schwarze Meer …

Die WW Gaimersheim sagt Danke für die interessante Führung.

Bild- und Textquellen:

https://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Retzbach-schlaengelt-sich-wie-frueher-durch-den-Markt;art599,2066781

https://www.wwa-in.bayern.de/fluesse_seen/massnahmen/mass31/index.htm

https://www.competitionline.com/de/projekte/56545

https://landschaftsarchitektur-heute.de/projekte/details/2790

https://www.lfu.bayern.de/natur/artenhilfsprojekte_voegel/wiesenbrueter/arten_artenschutz/index.htm

Etappenziel erreicht

Modul 1 der Ausbildung zum Wasserretter
erfolgreich abgeschlossen

Aktuell nimmt unser Jung-Mitglied Johannes Beyer bei der Kreiswasserwacht Ingolstadt an einer modularen Ausbildung zum „Wasserretter im Wasserrettungsdienst“ teil.
Das Lehrgangs-Modul 1 „Notfallmedizin“ hat er mit 6 Kameraden aus Ingolstadt (5) und Neuburg (1) am 1. Mai erfolgreich abgeschlossen.
Die OG Gaimersheim gratuliert und freut sich über einen zusätzlichen Jungsanitäter in der Ortsgruppe.

Die Durchführung der weiteren Module der Wasserretterausbildung (Einsatztraining, Fließwasserrettung, Nachtübung und Einsatz regionaler Rettungsmittel) ist bis Anfang August eingeplant.

Weitere Info und ein Bild der erfolgreichen Teilnehmer findet Ihr in diesem Bericht: https://ingolstadt-reporter.de/polizeimeldungen/ingolstadt/neue-sanitaeter-fuer-die-wasserwacht

oder auch hier:
https://www.wasserwacht-ingolstadt.de/2019/05/01/neue-sanitaeter-fuer-die-wasserwacht/

RK-Einführungskurs


Das Rote KreuzWer hat’s erfunden?

Am Dienstag den 2. April fanden sich ca. 20 Erwachsene, Kinder und Jugendliche im Schulungsraum der WW Gai ein, um an einem RK- Einführungskurs teilzunehmen.

Der Technische Leiter der Kreiswasserwacht Eichstätt, Markus Röttel, vermittelte ihnen das Basiswissen rund um das Rote Kreuz und die zugehörigen Gliederungen und stellte die Struktur sowie die wichtigsten Funktionen bzw. Funktionsträger innerhalb der Organisation der Wasserwacht Bayern bzw. innerhalb der Kreiswasserwacht Eichstätt vor.

So erfuhren die Teilnehmer u.a. dass der Schweizer Henry Dunant als Begründer des Roten Kreuzes gilt und er das Zeichen des roten Kreuzes aus der schweizerischen Nationalflagge hergeleitet hat – er hat für das Symbol der Menschlichkeit einfach die Farben der Schweizer Flagge getauscht. Als offizielles Gründungsdatum wurde der 26.10.1863 festgehalten. 

Im Jahr 1919  wurde schließlich das Internationale Komitee der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IKRK bzw. engl. ICRC bzw. franz. CICR) als Dachorganisation gegründet, in der bis heute über 180 nationale Gesellschaften des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds organisiert sind.

Mehr Info findest Du in diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?time_continue=219&v=RFK7adKZqkQ

Nach der Historie lag der Fokus auf dem Deutschen Roten Kreuz, dabei natürlich insbesondere auf dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) und seinen herausfordernden Aufgaben. Interessant ist, dass das am 19. Mai 1945 neu gegründete BRK mit der Rechtsform einer Körperschaft des öffentlichen Rechts gegenüber den anderen Landesverbänden eine Sonderstellung einnimmt. Organisiert ist das Bayerische Rote Kreuz in den 5 Regierungsbezirken in den jeweiligen Bezirksverbänden, denen insgesamt 73 Kreisverbände untergeordnet sind.

Die folgende Grafik zeigt die einzelnen Gemeinschaften des BRK-Kreisverbands Eichstätt:


					

Ausbildung DRSA-Silber


Zwei Kanadier und zwei Mamis auf ihrem Weg zum Deutschen Rettungsschwimmabzeichen in Silber.

„Ist das ein bisschen wie Baywatch?“ Mit dieser Frage wird man oft konfrontiert, wenn man erklärt: „Ich mache gerade einen Kurs zum Rettungsschwimmer.“ Doch was macht man eigentlich als Rettungsschwimmer, und warum hat diese Arbeit so gar nichts mit der gleichnamigen Fernsehserie oder dem Remake auf der Leinwand zu tun?

Anfang März machten sich die vier Gaimersheimer Matthew und John Clarke, Andrea Hütte und Nicole Lübcke unter Leitung von Hans Wärmann auf dem Weg zum Ingolstädter Sportbad. Dort wollten sie einen Kurs bei den Kollegen der Ingolstädter Wasserwacht absolvieren, an dessen Ende das silberne Rettungsschwimmerabzeichen stehen sollte. In diesem Kurs, den die Wasserwacht auch für externe Interessierte ab 12 Jahren anbietet, lernten die vier Teilnehmer aus Gaimersheim vieles, nur nicht wie man mit wehendem Haar und Sonnenbrille am Strand entlang läuft.

Die Motivation der Teilnehmer des Gesamtkurses war ganz unterschiedlich: Der jüngste Teilnehmer, ein sportbegeisterter Schüler, der das Abzeichen mit Bravour meisterte, wollte es in seine Jugendarbeit einbringen oder auch, um damit einen Ferienjob auszuüben.
Die Möglichkeiten mit dem Deutschen Rettungsschwimmabzeichen in Silber sind tatsächlich auch ganz vielfältig. Man ist damit berechtigt, in einem Schwimmbad als Badeaufsicht tätig zu sein. Für viele Berufe im Sport oder mit Kindern und Jugendlichen ist das Rettungsschwimmabzeichen oft notwendig. Und ja – auch als Rettungsschwimmer im weitesten Sinne wie bei „Baywatch“ dürfte man arbeiten.

Dennoch: Richtig retten will gelernt sein – und vor allem: wie man sich selbst nicht in Gefahr bringt – Stichwort Eigenschutz –, das erlernten die vier in dem Theoriekurs, der parallel zur Praxis abgehalten wurde. Die vielfältigen Gefahren rund um Meer, Flüsse und Seen waren ein Thema, aber auch lebensnotwendige Aspekte der sog. Ersten Hilfe wurden am Ende geprüft. An fünf Praxis-Abenden trainierten die Teilnehmer dann, wie man Personen im Wasser zieht, schiebt, sich aus Umklammerungen befreit oder Verunglückte an Land bringt und dann weitere Rettungsmaßnahmen einleitet. Am Ende meisterten alle die Prüfungen rund ums Schwimmen, Tauchen und des An-Land-Bringens erfolgreich. Auch die abschließende Kombi-Übung mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung an einer Puppe haben alle gut absolviert. Herzlichen Glückwunsch!

Die Badesaison 2019 kann also kommen – hoffenlich überall und an allen Gewässern unfallfrei und ohne Zwischenfälle!

Dieser Beitrag wurde verfasst von Nicole Lübcke

Weitere Informationen zu den DRSA-Abzeichen findest Du hier

… und hier noch einige Eindrücke von den Praxis-EInheiten

Zwergenaufstand in EI

Das Zwergerlschwimmen der Kreiswasserwacht Eichstätt –
für Kinder und Eltern ein tolles Erlebnis

Am Sonntag, den 07.04.2019 fand von 13:00 Uhr – 19:00 Uhr das KWW-Zwergerlschwimmen 2019 im Schwimmbad in der Schottenau Eichstätt statt.

Die Wasserwacht Gaimersheim war bei diesem jährlich stattfindenen Leistungsvergleich diesmal gleich mit 30 Kindern – verteilt auf 5 Mannschaften – vertreten und stellte damit bei einer Gesamtteilnehmerzahl von 83 Kindern aus insgesamt 7 Ortsgruppen mehr als 1/3 der Teilnehmer :

Am Start waren 2 jüngere Mannschaften in der Stufe I (Jahrgang 2011 und 2012) und 3 ältere Mannschaften in der Stufe II (2009 und 2010) .

Mit Sabine Wärmann, Andrea Hütte, Hans-Dieter Müllegger, Kristin Schleif, Alexandra Mödl und dem Jugendleiter Nico Gangemi  waren 6 erwachsene Betreuer mit dabei – diese wurden zusätzlich noch durch unsere WW-Jugendlichen Stefanie Wärmann, Leonie Mödl und Matthias Müllegger unterstützt. Als Zeitnehmer waren außerdem Hans Wärmann und Henning Rasche im Einsatz.

Für tolle Stimmung während der Veranstaltung sorgten die zahlreich mitgereisten Eltern und Geschwisterkinder – sie feuerten die jungen Teilnehmer eifrig an und motivierten sie damit zu durchwegs respektablen Leistungen.

In den Mannschaftswertungen haben die Gaimersheimer Jung-Wasserwachtler/-innen folgende Plätze erreicht:

In der Stufe I den 4. und den 5. Platz.
In der Stufe II den 4. Platz sowie den 7. und den 8. Platz

Bei der abschließenden späten Siegerehrung wurden alle Teilnehmer durch den Vorsitzenden der Kreiswasserwacht, Peter Gampl, mit Urkunden und Medaillen ausgezeichnet.
Die Mannschaften auf den Stockerl-Plätzen 1-3 erhielten zusätzlich jeweils einen Eis-Gutschein. In den Einzelwertungen wurden als besondere Anerkennung für die 3 vordersten jeweils Sachpreise vergeben.

Die Wasserwacht Gaimersheim bedankt sich bei der KWW Eichstätt und den fleißigen Helfern /-innen der Wasserwachtsortsgruppe Eichstätt für die gelungene Durchführung der Veranstaltung, alle Teilnehmer hatten einen schönen kurzweiligen Sonntag-Nachmittag.

Die Gaimersheimer Wasserwachtskinder freuen sich schon auf den nächsten sportlichen Vergleich mit den anderen Ortsgruppen – ihre erfolgreiche Teilnahme am Zwergerlschwimmen 2019 dürfen sie demnächst an einen Trainingstermin in Gaimersheim feiern.

Hier findet ihr demnächst den Link zum Bericht der KWW im DONAUKURIER:



Hier die Ergebnisse der Gaimersheimer Kinder in den Einzeldisziplinen:

NameStufeDiziplinPlatzierung
Planetorz MarcIBrust5
Juretschka NinaIBrust6
Echauri LisaIBrust13
Böld PaulaIBrust13
Schäfer CarlIBrust20
Wickern AlvaIBrust26
Will ConstantinIBrust31
Wurzenberger FeliciaIBrust32
Mödl EmilieIBrust33
Martinez Kossendey Anna PaulinaIBrustohne Wertung
Fink Luisa IKein Einzel
Schmid LisaIKein Einzel
Wagner LukasIKein Einzel
Schleif JonasIIBrust6
Schieferdecker EvaIIBrust8
Haunsberger PhilippIIBrust10
Gangemi NoahIIBrust13
Hofmann AnnaIIBrust15
Steinberg LonaIIBrust16
Fahrmeier LeaIIBrust18
Steinhauser LinaIIBrust21
Höhnl PaulIIBrust22
Ledel ClaraIIBrust24
Sterner JonasIIBrust25
Hütte MartinIIKraul2
Reimann HannahIIKraul3
Euringer LeaIIRücken3
Artinger ChristianIIRücken7
Gössinger MillaIIRücken8
Will CharlotteIIRücken12


... und hier die Bildergalerie:


Saubere Landschaft 2019

Helfer der WW Gaimersheim finden LKW-Räder, PKW-Reifen und auch einen Feuerlöscher

Mit 19 „Landschaftspflegern“ beteiligte sich die Gaimersheimer Wasserwacht auch in diesem Jahr zahlreich an der von der Marktgemeinde durchgeführten Aktion Saubere Landschaft.

Treffpunkt für alle Helfer aus den Gaimersheimer Vereinen war um 09:00 Uhr im Bauhof, wo Greifzangen und Säcke an die Gruppen ausgegeben wurden. Bevor die Kräfte ausrückten, richtete die 1. Bürgermeisterin Andrea Mickel noch ein Grußwort an alle Anwesenden und bedankte sich für deren Engagement. Als Anerkennung für ihren Einsatz bekamen alle einen Gutschein für das obligatorische Abschlussessen beim Ledl.

Die Wasserwacht säuberte – wie schon in den vergangenen Jahren – das Areal rund ums AQUAMARiN und arbeitete sich anschließend entlang der Martin-Ludwig-Straße nach Westen und dann entlang der Römerstraße wieder zurück.

In der Hauptsache sammelten die Wasserwachtler Plastikmüll und Restmüll in vielen Varianten sowie Glas- und Plastikflaschen, aber am Schotterparkplatz nordwestlich des AQUAMARiN waren auch ein Feuerlöscher und alte PKW-Reifen unter den Fundstücken.

An der Nordseite des Bahndamms fanden sich westlich des Sportgeländes des ST Kraiberg ebenfalls 2 Autoreifen, entlang des Sportgeländes lagen jede Menge Plastikfolienstücke, Warenbegleitanhänger und viele blaue PE-Schaumpolster, die ganz offensichtlich bei Zugtransporten von fabrikneuen Autos verloren gehen. Auch ein Seiten- oder Abschlussreflektor von einem Anhänger wurde gefunden. Den größten Fund aber machten die Mitglieder der Ortsgruppe im Gestrüpp am Bahndamm westlich angrenzend an das Areal der EDEKA-BSH bzw. der Beachvolleyballplätze am Volksfestplatz. Dort lagerten 5 LKW-Räder und 2 PKW-Reifen außerdem noch eine Tüte Hausmüll und eine alte Farbdose.

Zur Belohnung für ihre Säuberungsaktion fanden sich die Helfer bis zum Mittag im Gasthaus Ledl ein, wo jeder Müllsammler ein Schnitzel oder Spätzle und ein Getränk als Anerkennung für sein Engagement bekam.

Hier der Link zum DK-Artikel

Aktionswochende 2019

Wasserwacht Gaimersheim hält auch bei der Ausbildung den Spaßfaktor hoch

Nach dem Erfolg im letzten Jahr wurde das AktionsWoEnde in diesem Jahr auf Initiative der Gaimersheimer WW-Jugend neu aufgelegt. Die Nachfrage in der Zielgruppe „Kinder des Jahrgangs 2011 und älter“ war entsprechend groß:

Den als Teilnehmern gemeldeten 44 Wasserwachtkindern standen 13 erwachsene und 9 jugendliche Betreuer gegenüber, als der Vorsitzende Hans Wärmann am Samstag die Veranstaltung eröffnete.
Zuerst wurden nach dem Zufallsprinzip 6 Gruppen gebildet, die über die gesamte Veranstaltung als „Mannschaften“ zusammen blieben. Die von den Betreuern bewusst herbeigeführte Durchmischung der Kinder schafft die Möglichkeit, neue Freundschaften zu bilden und sich innerhalb der Ortsgruppe gegenseitig besser kennen zu lernen. Ganz nebenbei wird damit mehr Ruhe und größere Aufmerksamkeit erreicht.

Das erfolgreiche Programm aus dem Vorjahr wurde weitgehend übernommen – es waren an beiden Tagen in und vor der Halle jeweils 6 Stationen vorbereitet, an denen die Mannschaften ihre Geschicklichkeit, ihr WW-Wissen und ihren Zusammenhalt zeigen konnten. Wie bei allen Aktivitäten der WW stand auch hier der Spaßfaktor an erster Stelle. Nach 3 Stationen gab es eine Verpflegungspause, in der 20 gespendete Kuchen sowie Äpfel und Bananen neue Kraft gaben. So gestärkt ging es in den zweiten Durchgang.

Nachdem alle Mannschaften die ersten 6 Stationen absolviert hatten, ging es zu Fuß ins nahegelegene AQUAMARiN zur praktischen Anwendung des vorher Erlernten.
Sogar eine richtige Rettungsaktion wurde durchgeführt: Eines der Kinder hatte nämlich im Eifer beim Üben im Becken einen schon vorher lockeren Wackelzahn verloren und war total unglücklich über den Verlust. Die jungen Wasserwachtler tauchten kurzerhand gemeinschaftlich das Becken ab und konnten tatsächlich den Milchzahn retten.

Als die Wasserwachtler dann um 20:00 Uhr beim Umkleiden waren, wurde noch ein weiterer Ernstfall geübt: Das AQUAMARiN führte nämlich mit vorher abgesprochener Unterstützung der Wasserwacht noch eine Evakuierungsübung durch. Das Bad wurde innerhalb kürzester Zeit ohne Schwierigkeiten geräumt und die WW-Betreuer sammelten ihre Schützlinge am Sammelplatz vor dem Haupteingang, um dann den gemeinsamen Fußmarsch zurück zur EDEKA BSH anzutreten.

Dort wartete schon das Küchenteam und mit 18 gelieferten Partypizzen und frischen Gurken, Paprika und gelben Rüben als gesunde Beilage wurde dann eine große „Pizzaparty“ gefeiert.
Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde im größeren Teil der Halle noch Ball gespielt, während im kleineren Teil der Halle das Nachtlager vorbereitet wurde. Für einige Kinder war das Programm so anstrengend, dass sie schon vor der offiziell festgesetzten Nachtruhe (22:30 Uhr) schlafen wollten – aber die anderen waren einfach zu laut. Ruhe kehrte erst langsam gegen 22:00 Uhr ein – geschlafen haben die meisten schließlich gegen 23:00 Uhr.

Die Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit verkürzte die Nacht noch zusätzlich und so schauten die Betreuer bei der Frühstücksausgabe am morgen in viele verschlafene Gesichter …
Aber mit frischen Semmeln mit Nutella oder Marmelade und Milch oder Kaba zum Frühstück wurden alle wieder fit genug, um den zweiten Teil des Programms anzugehen. Die Betreuer hatten für den Vormittag noch einmal 6 neue Stationen vorbereitet, an denen erklärt und geübt wurde, bis dann gegen 11:30 Uhr die ersten Eltern eintrafen, um ihre Kinder wieder in Empfang zu nehmen. Mit leichtem Zeitverzug rief der Vorsitzende schließlich zur Verabschiedung, bei der er sich bei den Kindern für’s Mitmachen, bei den Betreuern für die Durchführung und bei den Eltern für die zahlreichen Kuchenspenden bedankte. Bei der Aufstellung zum Abschlussfoto waren sich alle einig: Es hat Spaß gemacht!

Die Wasserwacht bedankt sich beim TSV Gaimersheim für die Überlassung der EDEKA BSH und bei der Gemeinde Gaimersheim sowie der Betriebsleitung des AQUAMARiN für die Unterstützung.

Hier einige Bilder von der Veranstaltung …

Die Teilnehmer erhalten einen Link und ein Zugangspasswort für JEDE MENGE Bilder…

Was mache ich wenn …?

Auch die Jüngsten können helfen!

Am Samstag, den 16.März, erlernten 17 Kinder der WW-Gaimersheim im Alter von 5 bis 8 Jahren unter der Anleitung von Andrea Hütte, Julia Werner und Stefanie Wärmann die ersten Grundkenntnisse der Erste-Hilfe in Theorie und Praxis.

Dabei durften die WW-Kinder nicht nur Pflaster kleben, sondern auch die stabile Seitenlage herstellen und Verbände an Kopf oder Hand anlegen. Die drei Betreuer erklärten, wie man den Notruf richtig absetzt und wie man mit Hilfe der 5 W-Fragen die für die integrierte Leitstelle zur Alarmierung der notwendigen Einsatzkräfte wichtigen Informationen weitergibt.

Idealerweise sollte man beim Notruf nach dem 5 W-Schema vorgehen:

Wo?
Warten auf Rückfragen des Disponenten?
>> Was?
>> Wie viele Verletzte?
>> Welche Verletzungen?

Mit dem 3 A-Schema wurde erklärt, wie man beim Auffinden einer Person vorgeht:

Anschauen,
Ansprechen,
Anfassen

Die 4 K – Regel als Merkspruch hilft beim Herstellen der stabilen Seitenlage:

Kaktushand,
Kuschelhand,
Knie anwinkeln und heranziehen,
Kopf überstrecken und Mund öffnen

Mit diesem Wissen ausgestattet, wurde anhand von ausgewählten Fallbeispielen besprochen, wie man vorgeht, wenn man eine verletzte Person auffindet und ein Held/eine Heldin sein will …

Hilfe rufen,
Ermutigen,
Lebenswichtige Funktionen überprüfen,
Decke unterlegen und zudecken

… oder warum man bei Sportunfällen das PECH-Schema beachten sollte:

Pause,
Eis, (Eisbeutel nicht direkt auf die Haut)
Compression, (elastischen Verband anlegen)
Hochlegen

Mit dem Erlernten sind die Wasserwacht-Kinder nun bestens für den Ernstfall vorbereitet:


					

Nicht mehr lustig

Nicht nur unsere Einsatzkräfte des Sanitätsdienstes hatten dieses Jahr mehr Arbeit:

Quelle: DK Nr. 54 vom 05.03.2019

Quelle: DK Nr. 58 vom 09./10. März 2019